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Client-Side-Verschlüsselung einfach erklärt

Daten werden auf Ihrem Gerät verschlüsselt, bevor sie den Server erreichen.

Client-Side-Verschlüsselung bedeutet: Die Verschlüsselung (und oft auch die Entschlüsselung zum Anzeigen) passiert auf Ihrem Gerät — im Browser über die Web Crypto API oder in einer App — nicht auf dem Server des Anbieters.

Ablauf in Kurzform

  1. Sie wählen eine Datei oder Notiz.
  2. Ihr Gerät erzeugt einen zufälligen Schlüssel und verschlüsselt den Inhalt (z. B. AES-GCM).
  3. Nur der verschlüsselte Blob und technische Metadaten (z. B. IV) werden übertragen.
  4. Beim Öffnen: Schlüssel im Gerät, Entschlüsselung lokal, Anzeige im Browser.

Warum das für Familienunterlagen wichtig ist

Verträge, Ausweise und Vollmachten sind langlebig. Wenn der Anbieter jederzeit mitlesen könnte, wäre das ein dauerhaftes Risiko — unabhängig von heutigen Versprechen.

Mehr Technik: AES-256-GCM · Zero-Knowledge

Praxisbeispiel KeyCave: Tresor-Inhalte werden clientseitig verschlüsselt; Ciphertexts liegen in der EU. Ausführlich im Sicherheitskonzept.

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